Was unser Veloanhänger schon alles transportiert hat: neben Grosseinkäufen auch Pflanzen, Erde, Möbel, Holz und Drucksachen. Ein Veloanhänger - in hügeligem Gelände mit Elektrovelo gezogen - ist ein veritabler Auto-Ersatz. Neben der Bewegung an der frischen Luft gibt es einen weitern Vorteil: Parkieren kann man fast überall.

Zum ökologischen Leben gehört dazu, möglichst wenig Auto zu fahren, folglich auch den Einkauf zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erledigen. Und wenn schön mit dem Auto oder online, dann möglichst viel auf einmal beim gleichen Laden.

Bringt man seine Bio-Äpfel mit dem Auto nach Hause, stösst man dabei mit einem durchschnittlichen Mittelklassewagen ca. 140g CO² – pro Kilometer aus. Das ist in etwa so viel CO² wie benötigt wird, um ein Kilo Äpfel den gesamten Weg von Argentinien nach Deutschland zu befördern! Das liegt daran, dass der Übersee-Transport in sehr grossen Mengen passiert, so dass die Abgas-Emissionen auf das Kilo heruntergerechnet eher niedrig ausfallen.

Ein anderer Vergleich:
Werden Orangen mit einem voll beladenen LKW von Spanien bis in die Schweiz transportiert (1060 Kilometer) verursacht dies 228 Umweltbelastungspunkte pro Kilogramm Orangen. Fährt man mit dem Auto zum einen Kilometer entfernten Supermarkt, um 1 Kilogramm Orangen zu kaufen, fallen dafür zusätzlich 622 Umweltbelastungspunkte an. (aus: SGE-Merkblatt nachhaltige Ernährung)

An diesen Beispielen sieht man: Transport kann über- oder unterschätzt werden. Und: die eigenen Taten sind immer wichtig.

Karin Nowack
Dipl. Natw. ETH Umweltnaturwissenschafterin
Zert. Ernährungsberaterin

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