Sich an die Lebensmittelpyramide zu halten, ergänzt mit Empfehlungen zur nachhaltigen Ernährung, vermindert die Auswirkungen auf die Umwelt um 50%! Sowohl für die Gesundheit wie für die Umwelt sind nämlich die gleichen Dinge gut: ein massvoller Konsum von tierischen Lebensmitteln, wenig Snacks und Süssigkeiten und auch wenig alkoholische Getränke.

2014 hat die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe, bei der ich auch teilgenommen habe, die FOODprints® erarbeitet. Darin sind die Empfehlungen für gesunde Ernährung kombiniert mit Hinweisen für nachhaltige Ernährung. Die wichtigsten Punkte aus den FOODprints®:

Ich kaufe zu Fuss oder mit dem Velo ein
Ich kaufe nur so viel wie nötig ein
Ich konsumiere überwiegend pflanzliche Lebensmittel
Ich achte auf die Herkunft der Lebensmittel
Ich achte auf die Produktionsbedingungen der Lebensmittel
Ich trinke Hahnenwasser

Das Büro ESU-Services hat 2015 im Auftrag des WWF die Umweltbelastungspunkte für verschiedene Ernährungsstile berechnet. Die Ernährung gemäss den FOODprints® schnitt dabei am besten ab. Sie wies am wenigsten Umweltbelastungspunkte auf. Bei Beachtung aller Empfehlungen zur nachhaltigen und gesunden Ernährung gemäss SGE kann somit die Umweltbelastung um rund die Hälfte gesenkt werden.

FOODprints® SGE

Niels Jungbluth, Simon Eggenberger, Regula Keller (2015) Ökoprofil von Ernährungsstilen. ESU-services GmbH im Auftrag des WWF Schweiz, Zürich. http://esu-services.ch/de/publications/foodcase/

Karin Nowack
Dipl. Natw. ETH Umweltnaturwissenschafterin
Zert. Ernährungsberaterin

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CH-5000 Aarau, Mail: post at karin-nowack.ch

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