Wer Randen nicht so gern hat wegen des erdigen Geschmacks, muss vielleicht einmal eine andere Koch- oder Zubereitungsvariation probieren. Ich jedenfalls liebe dieses Gemüse, das so schön saftig und nebenbei auch sehr gesund ist. Gemäss TCM-Ernährungslehre sind Randen blutaufbauend, helfen bei Nervosität oder auch Verstopfung.

Diese ungewöhnliche Kombination von Randen, speziellen Gewürzen und Joghurt habe ich im Kochbuch von Ottolenghi/Tamimi "Jerusalem" gefunden. Die Gewürze peppen die Randen schön auf. Die Za'taar-Gewürzmischung findet man zum Beispiel beim Gewürzprofi.

Hier das Rezept: Pdf

600 g gekochte oder im Ofen gegarte Randen, abkühlen und schälen

In einer Küchenmaschine mit folgenden Zutaten zu einem glatten Püree verarbeiten (pürieren):

2 Knoblauchzehen zerdrückt
1 kleine rote Chilischote, ohne Samen; oder wer es nicht gerne so scharf hat: ein wenig Pfeffer
250 g griechischer Joghurt

In eine Schüssel füllen

1 ½ EL Dattelsirup, ersatzweise Birnel
3 EL Olivenöl
1 EL Zataar (Gewürzmischung, erhältlich zum Beispiel beim Gewürzprofi)
Prise Salz

Unterrühren und abschmecken

Mit Frühlingszwiebeln, in feine Streifen geschnitten
15 g Haselnusskerne, geröstet und grob gehackt
Und 60 g frischem Ziegenkäse

bestreuen.

Karin Nowack
Dipl. Natw. ETH Umweltnaturwissenschafterin
Zert. Ernährungsberaterin

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