Nur weil etwas in der Region produziert wurde, heisst es noch lange nicht, dass es ökologisch ist. Ökobilanzen von Lebensmitteln zeigen, dass der landwirtschaftiche Anbau für die Umweltbelastung des Lebensmittels den grössten Anteil ausmacht. Transport, Verarbeitung und Verpackung sind zweitrangig. Bioanbau ist in der Regel ressourcenschonener, denn er verwendet keine Kunstdünger, keine chemisch-synthetischen Pestizide, schont den Boden, das Wasser und die Artenvielfalt.

Deshalb ist folgende Reihenfolge sinnvoll, wenn man sich nachhaltig ernähren will:

1. Bio regional

2. Bio Import, aber ohne Flugtransport und ohne geheiztes Gewächshaus (in einem gesunden Mass und vor allem das, was bei uns nicht wächst), aber mit Fair-Trade Label

3. Regional konventionell, ohne geheiztes Gewächshaus

Für "Regional" gibt es keine einheitliche Definition. Über die verschiedenen Labels kann man sich hier informieren:

http://labelinfo.ch/

https://www.konsumentenschutz.ch/medienmitteilungen/2017/07/regionallabels-trittbrettfahrer-auf-dem-regionalzug/

Und eine gute Möglichkeit für regionalen und saisonalen Einkauf ist immer noch der Wochenmarkt oder Direkteinkauf ab Hof.

Für eine nachhaltige Ernährung sind zwei weitere Punkte zentral: wenig Lebensmittel wegwerfen und wenig Fleisch und tierische Produkte essen.

Karin Nowack
Dipl. Natw. ETH Umweltnaturwissenschafterin
Zert. Ernährungsberaterin

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