Die Tage werden länger, die Vögel pfeiffen unermüdlich und die ersten Pflanzen fangen zu wachsen an. Man hat Lust nach frischem Gemüse und Früchten. Doch eben, die Pflanzen fangen erst zu wachsen an, somit gibts saisonal und regional erst wenig frisches Gemüse zu kaufen. Aus dem  - bei Bio Suisse Gemüsegärtnern wenig geheiztem Gewächshaus - kommen erste Salate, Radiesli, Kräuter. Im Freien kann man schon bald ersten Schnittlauch, Bärlauch oder Brennesseln entdecken.

Da wir uns im kühlen Frühjahr gegen die äussere Kälte schützen wollen, basiert unsere Ernährung immer noch vor allem auf neutralen und wärmenden Speisen wie Getreide, Randen oder Kürbis, kombiniert mit wenig erfrischenden Lebensmitteln. Je wärmer es wird, desto mehr „erfrischende“ Lebensmittel bauen wir in unsere Speisen ein (zur Erklärung siehe Zusammenfassung 5-Elemente-Küche). Wir gehen also in der Küche nach der Saison – vom Garten auf den Teller.

Gute Vitalstofflieferanten speziell im Frühjahr sind neben den schon erwähnten Kräutern auch Sprossen. Man kann sie ganz leicht auf der Fensterbank selber ziehen. Im Reformhaus gibts Sets und eine Anleitung. Nach ein paar Tagen hat man wunderbare Vitaminlieferanten - ökologisch und gesund!

Bei den Früchten greifen wir noch längere Zeit auf lagerbares Obst wie Äpfel oder Birnen zurück. Ebenfalls eine gute ökologische Variante sind Trockenfrüchte, da sie für die Lagerung keine Kühlung und somit Energie benötigen. Eine geballte Ladung Vitamine enthalten Säfte und Elixiere aus einheimischen Früchten wie etwa Sanddornsaft oder Schlehenelixier.

Weitere Informationen zur Ernährung nach den 5 Elementen im Frühling

Ein gutes Frühlingsrezept: Orientalisches Gerstotto mit mariniertem Feta

Ein erfrischender Frühlingssalat (auf dem Foto): Roher Randen-Rüeblisalat, mit Sprossen garniert

Karin Nowack
Dipl. Natw. ETH Umweltnaturwissenschafterin
Zert. Ernährungsberaterin

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